Unser innerer Schweinehund oder Stolperfallen?

Warum Klein Egon oder innerer Schweinehund immer recht hat

…oder die fünf Stolperfallen, die unsere Weiterentwicklung behindern.

Die erste Falle:

Klein Egon bringt uns in Situationen und stellt Hürden auf, in denen wir bereit sind, aufzugeben oder zu resignieren. Wir wünschen uns Erfolg, doch bereits Kleinigkeiten lässt Klein Egon so erdrückend aussehen, dass wir aufgeben.

Die zweite Falle:

Klein Egon führt uns ständig in Situationen, in denen wir abgelehnt oder zurückgewiesen werden. Viele geben deswegen bereits nach dem ersten „Nein“ auf.

Die dritte Falle:

Klein Egon verstrickt uns so in finanzielle Situationen oder Abhängigkeiten, dass wir diesem Druck nicht standhalten können und frustriert aufgeben. Die Größe der Summe spielt dabei keine Rolle, denn Egon gestaltet es so, dass wir keinen Ausweg sehen.

Die vierte Falle:

Bequemlichkeit oder auch Komfortzone genannt. Klein Egon lässt es zu, dass wir nur immer gerade so viel Erfolg haben, dass wir uns in Sicherheit wiegen können und glauben, uns nicht weiter anstrengen zu müssen.

Die fünfte Falle:

Wir sind sehr stark darauf eingestellt, dass wir etwas bekommen: Geld, Liebe, Zuneigung, Anerkennung usw. Wir wollen von dort etwas zurück bekommen, wohin wir etwas gegeben oder für den wir etwas getan haben. Wir fühlen uns irgendwie ausgenutzt und erwarten also sofort etwas von dort zurück. So schneiden wir uns jedoch von der schöpferischen Fülle und vom Kreislauf der Gesetzmäßigkeit des Gebens und Nehmens ab. Klein Egon bringt uns unbewusst dazu, diese wichtigste planetarische Gesetzmäßigkeit zu verdrehen und sie falsch zu interpretieren. Hier möchte ich nur einen Spruch aus dem Volksmund zitieren: „Eine Hand wäscht die Andere“ oder „Geben ist seliger denn nehmen“. Beide Sprüche werden meist falsch interpretiert.

″Das, was vollendet ist, hat immer noch eine Zukunft, die es zu vollenden gilt.″
Ein Zitat von: LAO-TSE Tao-Te-King.

Statt in den Worten dieses Weisen zu sprechen, könnte man auch sagen:

Wer aufhört, sich weiterzuentwickeln, bleibt stehen – und Stillstand ist bekanntlich Rückschritt. Klein Egon lässt uns entweder glauben, dass das bei uns nicht so ist, oder dass wir bereits zufrieden sind und genug von allem haben und eigentlich alles in unserem Leben ja ganz wunderbar läuft. Doch wenn das Wort -eigentlich- im Spiel ist, sollten wir genauer hinschauen.

Es ist die Falle der Komfortzone, in der viele von uns steckengeblieben sind. Egal ob es sich um finanzielle Abhängigkeiten, um zu überwindende Hürden, um Beziehungen oder um Zurückweisungen geht. Klein Egon (unser Ego oder innerer Schweinehund) hat immer recht. Er setzt uns deswegen die Brille der Zufriedenheit auf. Wir übersehen dann, dass nur die Weiterentwicklung unseres persönlichen Potenzials echten Bestand des Erreichten garantiert.

Wir wissen meist sehr genau, in welcher Falle wir hängengeblieben sind. Doch raffen wir uns wirklich auf, etwas daran zu ändern?

Alles Gute für Sie
Herzlichst

Georg Prummer

P.S.: Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen.


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